Wie du in jeder Lebenslage positiv denkst

Positiv denken – wie entsteht eine dauerhaft optimistische Einstellung?

Eine negative Lebenseinstellung beeinträchtigt Dein Selbstwertgefühl. Sie wirkt sich nachteilig auf Arbeit und Alltag aus. Um Selbstvertrauen zu erlangen, hilft eines: positiv denken. Durch eine optimistische Einstellung gelingt es Dir, die Schönheit des Lebens zu erfahren und Dankbarkeit zu spüren. Folglich profitierst Du von Gelassenheit, einem entspannten Lebensstil und weniger Stress.

Positiv denken – was bringt das im Alltag?

Positiv denken und Probleme lösen sich in Luft auf? Das funktioniert nicht. Dennoch sorgt eine optimistische Lebensweise für weniger Sorgen im Alltag. Es kommt darauf an, das positive Denken zu nutzen, um einer Situation Vorteile abzugewinnen. Redest Du Dir eine Schwierigkeit schön oder überspielst sie, führt „falsches“ Positiv-Denken zu einer Verschlechterung der Situation. Vielmehr geht es um das Akzeptieren einer Ausgangssituation. Beispielsweise erlebst Du im Berufsleben oder der Schule einen Misserfolg. Gestehst Du Dir das Scheitern ein, lenkst Du anschliessend Deine Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte des Standpunkts.

Als Beispiel machst Du Dir klar, dass Du aus Fehlern lernst. Positiv denken hilft in Lebenslagen, die Du zu 100 Prozent annimmst, ohne die Realität zu beschönigen. Letzteres beeinträchtigt Deine Selbstwahrnehmung. Sie verlangt Dir unnötig Energiereserven ab. Beim echten Optimismus geht es darum, eine Situation aktiv zu verändern.

Positiv denken – wie funktioniert das?

Akzeptierst Du Deine derzeitige Lebenssituation, liegt deren Beurteilung in Deinem Ermessen. Negative Gedanken schwächen Dein Selbstbewusstsein. Daher denkst Du nach, welche Vorteile Du aus der jeweiligen Ausgangssituation ziehst. Trennst Du Dich von Deinem Partner, liegt der Vorzug in der Möglichkeit, Deinen Interessen nachzugehen und Deine Individualität zu entfalten.

Des Weiteren entscheidest Du, auf welche Aspekte der vermeintlichen Schwierigkeit Du Dich fokussierst. Vermeide es, die Nachteile aufzuzählen. Dadurch verlierst Du die Motivation, die Situation aktiv zu beeinflussen. Bemitleidest Du Dich, schwächt das Dein Selbstbewusstsein, sodass Du Dich von Deiner Umwelt zurückziehst. Fällt Dir der Optimismus in Krisensituationen schwer, suchst Du Rat bei Freunden und Familie. Das Zusammensein mit geliebten Menschen erleichtert es, versteckte Gewinne eines Problems zu erkennen.

Positiv denken funktioniert, wenn Du Veränderungen zulässt. Ebenso achtest Du darauf, negative Gedanken aktiv zu unterbinden. Tritt eine Problemsituation ein, überwältigt Dich diese unter Umständen. In dem Fall hilft es, der Situation kurzzeitig zu entfliehen. Ein kurzer Spaziergang oder das Luftschnappen auf dem Balkon hilft, sich der Schwierigkeit zu stellen. Vermeide es, negative Gefühle durch Alkohol oder andere Alltagsdrogen zu betäuben.

Unkomplizierte Übungen unterstützen das positive Denken

 

positive Denken

positive Denken

Der Mensch gehört zu den „Gewohnheitstieren“. Siehst Du grundsätzlich in einer Situation das Schlechte, funktioniert das positive Denken nicht augenblicklich. Darum existieren Übungen, Dir den optimistischen Denkansatz nahebringen. In jedem Alter lernst Du auf die Weise, Vorteile aus scheinbaren Misserfolgen zu ziehen. Zu den nützlichen Aufgaben gehört beispielsweise das Führen eines Dankbarkeits-Tagebuchs. Zu dem Zweck benutzt Du ein handelsübliches Notizheft, in das Du allabendlich schreibst, wofür Du Dankbarkeit empfindest.

Als Beispiel fühlst Du Dich dankbar für ein gutes Essen, einen lustigen Augenblick mit Freunden oder positive Erlebnisse im Beruf. Die einfache Übung hilft Dir, die schönen Momente im Alltäglichen zu erkennen. Des Weiteren überlegst Du in einer beliebigen Situation, welche positiven Aspekte Du ihr abgewinnst. Dabei handelt es sich nicht zwangsläufig um eine schwierige Lebenslage. Dadurch lenkst Du den Fokus auf die guten Dinge in Deinem Leben.

Abschliessende Tipps für den erlernten Optimismus

Positiv denken, funktioniert bei vielen Menschen nicht auf Anhieb. Daher nimmst Du Dir für die Übungen Zeit und führst sie ernsthaft durch. Verwechselst Du positives Denken mit dem Überspielen einer Schwierigkeit, entsteht für Dich kein Vorteil. Vielmehr besteht die Gefahr, dass Du Dich täuschst und die Realität aus den Augen verlierst.